Statement

STATEMENT Maria Breuer

I. Naturfotografie

In meiner digitalen Fotografie versuche ich eine einzigartige Perspektive der Schönheit und Vollkommenheit der Natur in einem perfekten Licht darzustellen. Die entstandene Arbeit wirkt wie ein Gemälde – wie mir meine Künstler-Follower auf Instagram immer wieder bestätigen. Meine Kollegen fühlen sich durch meine Arbeit inspiriert.

Dabei fällt eine besonders herausragende Bildkomposition auf. Desweiteren gelingt mir eine Dokumentation meiner Heimatstadt durch die Darstellung von Schönheit und Farbintensität.

Abgerissenes und Zerstörtes wird zeitlos dokumentiert. Dabei spiegelt sich im Hässlichen und Verfall die Schönheit und Essenz dieser Stadt.

II Konzeptkunst – abstrakte Fotokunst

In der Konzeptkunst entwickle ich zunächst eine theoretische Grundlage, die in den Ursprüngen der abstrakten Malerei liegt. Auf diese Weise entsteht meine abstrakte Fotokunst. Dabei inspirieren mich Oberflächen der Natur, Strukturen, der Ursprung des Lebens, der Lebenskreislauf und die Renaturierung von menschlichen Artefakten. Es geht um die Vergänglichkeit des Seins, die durch den Perspektivenwechsel dargestellt wird. Der Lebenskreislauf der Natur wird zur Essenz meiner Arbeit. Durch die Kombination von Licht und Momentaufnahme entsteht eine bleibende Komposition.

III Objektkunst

Meine Objektkunst basiert auf dem Prinzip der Entkontextualisierung. Nach einer theoretischen Reflexion verwende ich Gegenstände des Alltags, die in einen neuen Kontext gesetzt werden.
Diese neuen Konstellationen erzählen eine Geschichte. Daher auch das Fotografieren von Bildreihen.

IV Architektur, Design, Streetart , Skulpturen

Die Künstler-Follower auf Instagram reflektieren mir eine einzigartige Perspektive in der Fotografie dieser Objekte. Das Instagram Publikum bestätigt mir die Entdeckung der Schönheit im Hässlichen. Sie sind erstaunt, welche neuen Perspektiven auf die Stadt ihnen meine Werke ermöglichen. Dies wird durch meine exakte Ortskenntniss als Kölnerin ermöglicht. Dabei scheue ich mich nicht, sehr entlegene und schwierige Areale (Baustellen/Abrissgelände) aufzusuchen.

Ich fotografiere, also bin ich!